Luftentfeuchter richtig dimensionieren

Maximalen Erfolg erzielt man mit einem Luftentfeuchter dann, wenn er optimal auf die Gegebenheiten abgestimmt ist. Ein zu klein dimensioniertes Gerät bringt nicht die Leistung, die für die Herstellung eines angenehmen Raumklimas oder die Trocknung feuchter Wände erforderlich ist. Anderseits ist auch ein extrem leistungsstarker Entfeuchter in einem sehr kleinen Raum nicht sinnvoll.

Als erstes gilt es daher bei der Auswahl des passenden Modells zu klären, was der Raumentfeuchter leisten muss. Wie groß ist also der Raum, in dem das Gerät eingesetzt werden soll? Und wie gravierend stellt sich das Feuchtigkeitsproblem dar? Die Antworten auf diese beiden Fragen helfen bei der Eingrenzung der Modelle, die infrage kommen. Die Leistungsfähigkeit von Raumentfeuchtern wird in der Regel anhand einer Kubikmeterzahl angegeben. Sie zeigt an, welches Raumvolumen das Gerät bewältigt, also zum Beispiel 100 oder 200 Kubikmeter. Indem man die Grundfläche mit der Raumhöhe multipliziert, kann man das Volumen jedes Zimmers leicht berechnen. Ein 30 Quadratmeter großer Wohnraum mit einer Höhe von 2,60 Metern zum Beispiel hat ein Volumen von 78 Kubikmetern. Hier würde ein relativ kleiner Raumentfeuchter mit einer Kapazität von 100 Kubikmetern also vollkommen ausreichen.

Ein zweiter Wert, der die Leistungsstärke eines Entfeuchters angibt, orientiert sich an der maximalen Wassermenge, die der Luft innerhalb von 24 Stunden entzogen werden kann. Gute Geräte schaffen zehn Liter und mehr ? ein Wert, der im ersten Moment sehr hoch klingt. Er relativiert sich allerdings, wenn man bedenkt, dass eine Familie mit ihren täglichen Aktivitäten zehn bis zwölf Liter Feuchtigkeit pro Tag  produziert.