So arbeiten Luftentfeuchter

Eine durchschnittliche vierköpfige Familie sorgt für zehn bis zwölf Liter Flüssigkeit pro Tag, die an die Raumluft abgegeben werden. Die Feuchtigkeit entsteht beim Duschen, beim Kochen, durch Schwitzen und beim Ausatmen. Kein Wunder, dass der optimale Wert von 50 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit in vielen Wohnungen deutlich überschritten wird. Um Schimmel und anderen negativen Folgen von zu viel Feuchtigkeit vorzubeugen, nutzt man Luftentfeuchter. Die Geräte erzielen schnell messbare Erfolge und eignen sich auch für den dauerhaften Einsatz ? doch wie genau funktionieren sie?

Einfache Modelle kommen ganz ohne Strom aus und setzen allein auf Salzkristalle oder Granulate, die der Luft Feuchtigkeit entziehen und sie zum Beispiel in eine Salzlösung umwandeln. Solche Luftfeuchter eignen sich vor allem für kleine Räume wie das Bad oder den Keller.

In größeren Räumen und dort, wo beispielsweise auch feuchte Mauern getrocknet werden sollen, muss man ?schwereres Gerät? auffahren. Hier verwendet man elektronische Luftentfeuchter, die die Raumluft mit Hilfe eines Ventilators ansaugen. Ein Verdampfer kühlt die Luft blitzartig ab, wodurch sie kondensiert. Das Kondenswasser bleibt zurück und wird aufgefangen, die entfeuchtete und noch kühle Luft wird erwärmt und wieder in den Raum geleitet. Dieser Vorgang kann nun so lange wiederholt werden, bis die optimale Luftfeuchtigkeit erreicht ist.