Was Entfeuchtungsgeräte leisten können

In jeder Wohnung gibt es zahlreiche Quellen für Feuchtigkeit, die an die Luft abgegeben wird. Dazu zählen so offensichtliche wie die Dusche im Bad oder der dampfende Kochtopf. Weniger bekannt ist jedoch, dass die meiste Flüssigkeit von den Bewohnern stammt: Indem sie atmen und Wasser über die Haut verdunsten, erhöhen sie spürbar die Luftfeuchtigkeit. Bis zu einem Liter Flüssigkeit kann ein Erwachsener während des Schlafes in einer einzigen Nacht abgeben. Auch aus diesem Grund ist regelmäßiges Lüften so wichtig.

Wo das nicht im erforderlichen Umfang möglich ist, etwa weil das Haus direkt an einer stark befahrenen Straße steht und durchs Fenster vor allem Lärm und Abgase in die Wohnung kommen, können Entfeuchtungsgeräte Abhilfe schaffen. Sie entziehen der Luft überschüssige Flüssigkeit und sorgen für ein Raumklima, in dem Schimmelsporen keine Chance haben. Für Aufgaben dieser Art reichen handelsübliche Entfeuchtungsgeräte völlig aus.

Nach einem Wasserschaden oder bei sehr feuchtem Mauerwerk hingegen stoßen die kompakten Geräte schnell an ihre Grenzen. In solchen Fällen kommen besser leistungsstarke Heizlüfter und Bautrockner zum Einsatz. Ihre Aufnahmekapazität ist höher, zudem sind sie für größere Räume geeignet.

Auch im Neubau setzt man starke Bautrockner ein, die 100 Liter Wasser und mehr pro Tag aus dem Gebäude transportieren können. Dabei schaffen einzelne Entfeuchtungsgeräte die Trocknung von bis zu 600 Kubikmetern umbauten Raum. Das entspricht bei einer Raumhöhe von 2,60 Metern einer Fläche von rund 230 Quadratmetern.