Lufttrockner: Effektive Hilfe bei Wasserschäden

Nach einem Wasserschaden ist schnelles Handeln angesagt: Sobald die Ursache für das Eindringen des Wassers in die Wohnung abgestellt ist, muss sofort die Trocknung beginnen. Nur durch rasch eingeleitete Maßnahmen lassen sich dauerhafte Schäden an der Bausubstanz verhindern. Lufttrockner spielen dabei eine wichtige Rolle, sie sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung.

Mit Lüften und Heizen allein ist es nach einem Wasserschaden nicht getan. Wenn der Schlauch an der Waschmaschine platzt oder gar ein Rohr in der Wand defekt ist, dann ergießen sich innerhalb weniger Minuten etliche Liter Wasser auf den Boden, auch das Mauerwerk kann sehr schnell sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Auf diese Weise wird die Immobilie beschädigt und im schlimmsten Fall sogar unbewohnbar. Denn nasse Wände führen fast unweigerlich zu Schimmelbildung, und die Pilze sind eine Gefahr für die Gesundheit.

Das oberste Ziel nach einem Wasserschaden besteht also darin, das überschüssige Wasser wieder aus der Wohnung zu bekommen. Das funktioniert im Wesentlichen über die Raumluft, die Flüssigkeit aufnehmen und speichern kann. Nun geht es darum, der Luft die Feuchtigkeit zu entziehen und sie so nach draußen zu transportieren. Exakt diese Aufgabe haben Lufttrockner, die die relative Luftfeuchtigkeit sofort spürbar reduzieren. Der Ablauf ist simpel: Die Luft wird getrocknet, nimmt neue Feuchtigkeit aus den Wänden auf, wird wieder getrocknet und so weiter. Das Wasser, das der Luft per Trockner entzogen wird, landet in einem Auffangbehälter, der einfach ausgeleert werden kann. Alternativ gibt es auch Lufttrockner, die das Wasser mit einem Schlauch ohne Umwege nach draußen pumpen.